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Eindringprüfung (PT)

Die Eindringprüfung wird den Oberflächenprüfverfahren zugeordnet. Weil aus der Sicht der Bruchmechanik Oberflächenfehler ein höheres Gefährdungspotential aufweisen, als innere Fehler, kommt auch diesem "einfachen" Prüfverfahren eine besondere Bedeutung zu. Zudem sind Fehler, die während der Bearbeitung im Betrieb entstehen, meist Risse, die von der Oberfläche ausgehen.

Mit der Eindringprüfung gelingt der Nachweis von Fehlern, die zur Oberfläche hin offen sind. Prüfbar sind alle Werkstoffe, die mit den Prüfmitteln verträglich und nicht zu extrem porös sind.

Der Fehlernachweis beruht darauf, dass stark färbende oder fluoreszierende Eindringmittel auf die Prüffläche aufgetragen werden und in zu Oberfläche hin offene Fehler eindringen. Nach der Entfernung des überschüssigen Eindringmittels wird ein Entwickler auf die Prüffläche aufgebracht, der das in den Fehlern verbliebene Eindringmittel als vergrösserte Fehleranzeige deutlich sichtbar macht. Obwohl das Verfahren als "einfach" gilt, kann durch unsachgemässe Anwendung eine Fehleranzeige unterbleiben.

 

Ansprechpartner:
Reto Baltermia

E-Mail:
die E-Mail-Adressen aller SVS-Mitarbeiter setzen sich wie folgt zusammen:
vorname.name@svsxass.ch (ü = ue, ç = c)

Schrumpfriss in einem Gussteil durch Farbeindringprüfung sichtbar gemacht
Rriss in einem Gussteil durch Farbeindringprüfung sichtbar gemacht

 

Der Einsatz des Prüfpersonals erfolgt meist direkt vor Ort.

 

 

 

 

 
 
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